Wasserversorgung Moosbach

Ziel und Zweck dieser Maßnahme war es, die Wasserversorgung Moosbach für die Versorgungsbereiche Moosbach, Heumaden, Saubersrieth und Ödpielmannsberg einschließlich der jeweils angeschlossenen Ortsteile qualitativ und quantitativ zu sichern.

Die Planungen für die Wasserversorgung des Marktes Moosbach, Ortsteile Moosbach, Heumaden, Saubersrieth und Ödpielmannsberg haben bereits im Jahr 2008 / 2009 mit der Erstellung einer Studie begonnen. Diese wurde am 19. Mai 2009 durch das Büro Zwick Ingenieure GmbH dem Marktrat Moosbach vorgestellt.

Die vom Ingenieurbüro und zunächst auch vom Markt Moosbach favorisierte Variante – Reduzierung der Eigenwasserversorgung, dafür Fremdwasserbezug vom Zweckverband Steinwaldgruppe über die Stadt Vohenstrauß mit einem Anschluss bei Braunetsrieth – wurde nach nicht zielführenden Anschlussverhandlungen seitens des Marktes Moosbach verworfen.

In der Folge wurde seitens der Kommune die Sanierung und der Ausbau der Eigenwasserversorgung weiter verfolgt und das Büro Zwick Ingenieure GmbH mit der Erstellung einer aktualisierten Kurzkonzeptstudie beauftragt. Diese wurde am 16. Februar 2011 im Bauausschuss vorgestellt und beinhaltete aktualisierte Berechnungen, Aufstellungen, Kostenschätzungen und Lösungsansätze für die Entscheidungsfindung über die Zukunft der Wasserversorgungsanlage Moosbach, hinsichtlich Wasserbedarfsdeckung und Aufbereitungstechnik (Erweiterung / Neubau Aufbereitung Moosbach, Neubau Aufbereitung Ödpielmannsberg). Im Ergebnis wurde hier wiederum die Variante - Teilreduzierung der Eigenwasserversorgung und Fremdwasserbezug – aus Gründen der Versorgungssicherheit derzeit und künftig (Entwicklungsmöglichkeit) seitens des Ingenieurbüros favorisiert.
In einer Marktratssitzung am 11. Oktober 2011 wurde seitens des Marktes Moosbach der Grundsatzbeschluss zur Zusammenlegung der Wasserversorgungsanlagen Moosbach, Heumaden, Saubersrieth und Ödpielmannsberg gefasst.
Auf Basis dieses Beschlusses wurde in der Folge das Büro Zwick Ingenieure GmbH beauftragt, die Planung für die Sanierung und den Ausbau der Eigenwasserversorgung dieser vier Ortsteile zu erstellen.

Durch eine umfassende Sanierung und den Ausbau der Eigenwasserversorgung erhofft sich der Markt Moosbach zukünftig den Wasserbedarf zu decken. Parallel dazu wurden umfassende, technisch sehr hochwertige Sanierungen der Quellen Moosbach sowie die Überleitung des Quellwassers aus dem Bereich Ödpielmannsberg und die Nutzung des Überwasser Etzgersrieth beauftragt. Weitere Optionen sind die Erschließung eines weiteren Brunnens, z.B. Heilinghof oder der Bezug von Fremdwasser. So will man den Wasserbedarf decken, das heißt die quantitative Sicherung der Wasserversorgung Moosbach erreichen.

Zunächst wurde mit dieser abgeschlossenen Maßnahme, seitens des Marktes Moosbach, die Sanierung und der Ausbau der Eigenwasserversorgung verwirklicht.
Damit ist die Erweiterung und Sanierung der Aufbereitungsanlage Moosbach für die Rohwässer aus dem Tiefbrunnen und den Quellen Moosbach sowie der Quelle Ödpielmannsberg einschließlich der Rohwasser-überleitung und dem Rohwasserpumpwerk Ödpielmannsberg umgesetzt.
Außerdem wurden ergänzend die Sanierung des Tiefbrunnens I Moosbach, sowie die Errichtung einer Fernwirkeinrichtung und die Überleitung von Reinwasser aus dem Bereich Etzgersrieth in den Maßnahmenumfang aufgenommen.

Die Sanierung der Quellen Moosbach erfolgt seit dem Jahr 2012 in Eigenregie unter Federführung des Marktes Moosbach.